»Worte machen« heißt mein Workshop-Angebot – mit dem Schwerpunkt auf eigenen Worten: »Deine Worte, Deine Sprachen, Deine Ideen, Deine Welt« ist das Motto. Wir haben alle etwas zu sagen, zu erzählen. Mit meiner Anleitung werden daraus Texte, Geschichten, Poesie. Das bewusste Schreiben ist ziemlich unterbewertet, finde ich, und selbst der Deutschunterricht bleibt trocken, wenn der Lehrplan reichlich Textverständnis, Analyse und Literaturkanon vorsieht, aber kaum Raum für spielerischen Umgang mit Sprache lässt. Dabei ist Poesie etwas so Schönes: die deutsche Sprache ist eckig, hart und komplex, aber auch vielfältig und kompatibel; sie kann so ernst und so lustig zugleich sein. Auch andere Sprachen sollen nicht zu kurz kommen: vielsprachige Familien und Klassenzimmer sind Realität. Selbst in Jugendsprache und Szeneslang stecken die schönsten Perlen mit feiner Ironie, man darf sie bloß nicht so bierernst nehmen. Und von Weltthemen bis hin zu Alltäglich-Banalem kann alles ein Gedicht werden. Das Spiel mit Worten und Bedeutung bringt ungeahnten Witz, Charme, Kontext und Mehrdeutigkeit zutage, und mit der Formulierlust steigt auch die Wahrnehmung von dem, was Sprache so kann. Das stärkt ungemein (und im besten Falle) den Wortschatz, den Ausdruck und das Sprachgefühl.
In meinen Workshops werden anfangs einfache, aber auch emotionale, drängende Themen, echte Erlebnisse oder ausgedachte Phantasie-Geschichten zu »Literatur zum Anfassen«. Ich zeige, wie man Worten Leben einhaucht, geschickter formuliert und selbstsicher vorträgt – und nebenbei, wie man besser kommuniziert. Als Profi gebe ich meine Erfahrung direkt weiter – niedrigschwellig, vielsprachig, interaktiv.
Ich zeige die gestalterische Vielfalt von Texten auf und löse mit kreativen Anregungen anfängliche Hemmungen und Blockaden. Der Kursschwerpunkt kann auch gerne dort liegen, wo sich der Workshop mit dem aktuellen Unterrichtsthema, Kooperationsprojekt oder der Kulturreihe verzahnen soll – ob »Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage«, »Schule:Kultur«, »Erasmus«, »Nachhaltige Schule in Europa« und viele mehr: Das Erstellen und Vortragen eigener Texte lässt sich stets als innovative Komponente nutzen, ob für den Schulunterricht, für Fortbildungen, Seminare – oder für euch selbst.
Schreibwerkstätten haben eine pädagogische Breitbandwirkung:
- sie fördern die Auseinandersetzung mit dem geschriebenen und dem gesprochenen Wort
- sie stärken das Gefühl für das Dasein und die Präsenz, nicht nur beim Vortrag oder auf der Bühne
- sie bilden das Literaturverständnis und den kulturellen Horizont
- sie wecken ungeahnte Kreativität
- sie vertiefen die Schlüsselkompetenzen Rechtschreibung und Leseverständnis
- und stärken nicht zuletzt auch das Selbstbewusstsein.
Referenzen
Einrichtungen, Kulturträger, Partner, Projekte
- Akademie für Leseförderung
- Allianz Kulturstiftung
- Arte TV
- Bildungsverein Hannover
- DaZNet Hannover, Hildesheim, Celle
- DFJW (OFAJ) Deutsch-frz. Jugendwerk
- Erwachsenenbildung Hannover
- Gottfried Wilhelm Leibniz Universität
- JobAct® / ProjektFabrik
- JULIUS-Club
- Leuphana Universität Lüneburg
- Metropolregion Hannover
- VGH-Stiftung
- Sat.1 Comedy
- Sparkassen-Stiftung
- WDR
- Internationale Workshops:
- Museo »Es Baluard«, Palma de Mallorca (E)
- Haus der Tiroler Gehörlosen, Innsbruck (A)
- Médiathèque Jean Falala, Reims (F)
- Udmurtische Staatliche Universität Ischewsk
- Lycee Français Madrid (E)
Schulen:
- Burg-Gymnasium Bad Bentheim
- Gymnasium Ernestinum, Rinteln
- Corvinianum, Northeim
- Detlefsengymnasium Glückstadt
- Gymnasium Lilienthal
- Gymnasium Am Fredenberg, Salzgitter
- Kulturschule Am Heidberg, Hamburg
- Stadtteilschule Horn, Hamburg
- IGS Schaumburg, IGS Langenhagen-Süd
Hannoversche Partner:
- Historisches Museum Hannover
- Jugendkirche Lutherkirche Hannover
- Junges Schauspiel Hannover
- Kulturzentrum Faust, Kulturzentrum Pavillon
- Kulturbüro, städtische Jugendarbeit
- Schauspiel Hannover
- Staatsoper Hannover
- Volkshochschule Hannover
- Wilhelm-Busch-Museum Hannover
Internationale Poesiefestivals:
- »Head Read«, Tallinn, Estland (2011, 2017)
- »Hullunu Tartu«, Tartu, Estland (2011, 2013)
- »Slam d’Europe«, Reims, Frankreich (10, 11, 13)
- »Kosmopolis 13« in Barcelona, Katalonien (13)
- »Runoviiko« in Turku und Tampere, Finnland (13)
- »W/ord! Stage« in Helsinki, Finnland (14)
- »Blantyre Arts Festival«, Blantyre, Malawi (14)
- »Felix Poetry Festival«, Antwerpen, Belgien (15)
- »Sardam«, Limassol und Nikosia, Zypern (15)
- »Slam Na7ional« in Antananarivo, Madagaskar (16)
- »Sounds of Poetry«, Craiova, Rumänien (17)
- »Danube, Harbour to Poetry«, Galatí Rumänien (2023)
- »Futuros Presentes«, BuenosAires (2023, 24)
- Schreibstipendium in Jumièges, Normandie, Frankreich (2023)
